Porzellanmalerei D'dorf

Wilhelm von Schadow (1788-1862), Fortunate, Porzellanmalerei, Pfeifenkopf, D1557

Kategorie: Pfeifenköpfe KPM

Wilhelm von Schadow (1788-1862), Fortunate, Porzellanmalerei, Pfeifenkopf, D1557

Wohl KPM-Berlin, 1830 - 1835

Pfeifenstummel, Berliner Form, auf ovalem, grau-blauen Fond das Bildnis einer schönen Römerin mit einer Haarspange im Haar. Sie hält die Arme angewinkelt vor ihrem Kleid, ein weißes Tuch in der linken Hand; Vorlage ist das Gemälde von Wilhelm von Schadow (1788 – 1862) mit der Darstellung des in den 30 er Jahren gefragten römischen Modells Fortunata Segadori aus Subiaco, vergl. VAN HAM, Gemälde Öl/Lw 71 x 52cm, 177. Auktion "Alte Kunst" am 19.-21. März 1998, Los 1668; bezeichnet unten links (an der Innenseite des Taschentuches): "Fortunata". Literatur: Grewe, Cordula. Werkverzeichnis Wilhelm von Schadow 1788-1862. WVZ.Nr. 62. Stummelferse Pressmarke 8, blauer Querstrich am Stielende; H.: 13,0 cm (a=124; b=95; c=36 mm)
Nachweis: D1557

Provenienz:
•    1985 - Sammlung Prof. Dr. Berg auf Antiquitätenmesse Dortmund, Händler Jammer, im Kessel runder Aufkleber „Sammlung Dr. H. Berg, Nr. 152“,
•    2010, Oktober – abgebildet und beschrieben in Auktionskatalog Metz in Heidelberg, Herrn Biedermeiers Rauchvergnügen, 23.Oktober 2010, vergl. /192, S.68/69; Nr. 152/
•    2014, Mai - Sammlung Dauer von Prof. Berg,
•    2014, Juni – Auswechselung der neu angefertigten Montur gegen eine der Zeit entsprechende,
•    2017, 31.03. bis 25.06. – ausgestellt im Kulturhistorischen Museum Magdeburg „Porzellan aus Magdeburg“
•    2018, Februar – eingestellt in commons wikimedia
•    2018, 02.08.2018 bis 10.02.2019 – ausgestellt im Museum Wolmirstedt „Porträts, Warum guckst du so?! Porträtgeschichten“
•    2019, Oktober – neuer Eigentümer: Kunstsammlungen der Veste Coburg

Anmerkung
•    Die Zuschreibung zur KPM Berlin resultiert aus: Detlef Dauer, Jeder erwachsene Deutsche raucht, Teil 2, Berliner oder Althaldenslebener Pfeifenköpfe ?, Jahresschrift der Museen des Landkreises Börde, Band 57 (24), Haldensleben 2017, vergl. /224/
•    Die Porzellanmaler jener Zeit kannten in der Regel für ihre Arbeiten die Original-Gemälde nicht, verwendeten als Vorlagen unkolorierte Drucke und waren frei in der Farbwahl. Das Besondere der vorliegenden Porzellanmalerei ist die beinahe Identität der Farben, woraus eine Nähe zum Gemälde bestanden haben muss. Vermutlich handelt es sich um den Coburger (Porzellan-) Maler Friedrich Müller (1796-1834).

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