18. Jahrhundert

Karel Dujardin (1622-1678) nach, Der Quacksalber, Gemälde um 1800, D2055

Kategorie: 18. Jahrhundert

Karel Dujardin (1622-1678) nach, Der Quacksalber, Gemälde um 1800, D2055

Gemälde Öl/Holz um 1800, unsigniert, Darstellung eines Quacksalbers, Charlatans oder Gauklers in südländischer Landschaft mit Personenstaffage; nach dem Gemälde 1657 von Karel Dujardin (1622-1678) Bild: 43 x 58 cm; Rahmen: 49 x 63,5 cm
Nachweis: D2055

Provenienz
•    2010, August – drei Tage zu Besuch in der Wohnung des ehemaligen Kunst- und Antiquitäten-Händler Eberhard Giese (1821-2015) in Köln zur gemeinsamen Vorbereitung eines Werkverzeichnisses für seinen Vater, den Kunstmaler Wilhelm Giese (1883-1945). Geschlafen habe ich im Gästezimmer, in dem das Gemälde „Der Quacksalber“ hing. Von dem Bild begeistert und nach der Herkunft gefragt, antwortete E. G., er habe das Bild auf einer Auktion erworben.
•    2015, November – Mit den Kindern von E.G. zu Lebzeiten in Kontakt und nach dem Tod Anfrage per Mail an einen der Erben, ob ich aus dem gesamten (riesigen) Nachlass von E.G. einzig das Gemälde „Der Quacksalber“ käuflich erwerben kann? Wohl als pietätlos angesehen, nie eine Antwort erhalten, Kontakt abgebrochen.
•    2018, Januar – Sammlung Dauer vom Auktionshaus Plückbaum Bonn, Kat Nr. 1455
•    2018, Februar – eingestellt in commons wikimedia
 
Anmerkung
•    Vorlage für die Reproduktion mit eigener Farbgebung könnte die Radierung von L. Garreau, Les Charlatans, nach K. Dujardin, D2175, sein.
•    Eberhard Giese (* 11. Juni 1921 in Marburg; † 10. September 2015 in Köln),  durch seinen Vater mit Kunst und Antiquitäten vertraut, gründete nach dem Krieg am 16.April 1946 den „Salon für moderne Kunst“ in Magdeburg, Breiter Weg 195, 1. Etage (Haus von Tapeten Floss). Im November 1948 Eröffnung eines An- und Verkaufladens in der Leiterstraße. Wegzug nach Berlin (West) 1951 und Übergabe des Geschäftes an den Sohn der jüngsten Schwester seiner Mutter mit Beibehaltung des Namens „Kunsthandlung Giese“. Nach 1951 Kunst- und Antiquitätenhändler mit eigenem Geschäft in Berlin und später in Köln.
•    Detlef Dauer, „Ansichtssachen: Magdeburg in alten und schönen Bildern – Der Künstler Wilhelm Giese malte Dutzende Motive über die Elbestadt, die uns immer wieder bewegen/ Eine Suche nach den Wurzeln“, Volksstimme, Magdeburger Lokalanzeiger 9. Januar 2015
•    Eberhard Giese, Detlef Dauer „Wilhelm Giese, Werkverzeichnis, Spurensuche“ in 100 Exemplaren für den privaten Gebrauch zum 90. Geburtstag von Eberhard Giese am 11. Juni 2011
•    Detlef Dauer, „Von den Toten auferstanden – Nach 65 Jahren wurde eine sehr schwere, von Riemen zusammengehaltene und in den Scharnieren festgerostete Munitionskiste für Artillerie-Kartuschen aus dem Zweiten Weltkrieg geöffnet“, Kunst und Technik, moritzpress, 3. Jahrgang, Heft 2, 2011, Seite 39

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